Eine weitere Variante für einen schmackhaften Reissalat.
Zutaten: 1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser
1 Suppenwürfel oder Gemüsekonzentrat
100 g Oliven
2 Äpfel
Walnüsse gehackt und 1 Zitrone
Den Reis, das Wasser und den Suppenwürfel in einem Topf
zum Kochen bringen und köcheln lassen bis das Wasser verbraucht
ist. Olivenstückchen und geschälte Äpfelstückchen zum abgekühlten
Reis geben. Die gehackten Nüsse untermischen und mit Zitronensaft
abschmecken.
“Fleisch ist ein Stück Lebenskraft” – für einen Argentinier!
Fleisch zählt in Argentinien zu den Grundnahrungsmitteln.
Die Argentinier essen jährlich pro Kopf etwa 154 Pfund,
dreimal so viel wie die Deutschen. Die Kultur des Asado
wird in allen Bevölkerungsschichten praktiziert.
Aber auch im Ofen lässt sich ein köstlicher Braten zu bereiten.
Ein gutes Stück Rind vom Direkterzeuger kommt dabei
dem argentinischen Rindfleisch am nächsten.
Probiert doch einfach mal das folgende argentinische Rezept:
Zutaten für das Rindfleisch:
2 – 3 Zwiebeln
3 – 4 Tomaten
3 grüne Paprikaschoten (ich hatte nur Bunte)
mind. 3 Zitronen
Salz, Pfeffer und Oregano
Das Fleisch salzen und nach Belieben mit Pfeffer
und Oregano würzen, in die Bratform geben und
mit Saft von 2 Zitronen beträufeln.
Bei 180 ° Umluft etwa 1/2 Stunde braten und dabei
darauf achten, dass das Fleisch nicht austrocknet
- immer mal etwas Zitronensaft dazugeben.
Nun das in Scheiben geschnittene Gemüse dazugeben
und etwa noch 1 bis 1 1/2 Stunde alles zusammen garen.
Auf einem weiteren Backblech können Kartoffelspalten
gebacken werden. Dazu schmeckt ein grüner Salat mit
Tomaten.
Medium gebraten sieht das Rindfleisch dann so aus. Hat
einen tollen Geschmack! Die Herstellung der Kartoffelspalten
und des Salates muss ich wohl nicht beschreiben.
Guten Appetit!
¡que aproveche!
Schnell zu bereitet und einfach köstlich.
Zutaten: 1 Tasse Reis
2 Tassen Wasser
1 Suppenwürfel oder Gemüsekonzentrat
100 g Oliven
1 kleine Dose Thunfisch
Den Reis, das Wasser und den Suppenwürfel in einem Topf zum kochen bringen und köcheln lassen bis das Wasser verbraucht ist. Den zerkleinerten Thunfisch und Olivenstückchen dazugeben. Würzen mit etwas Zitronensaft und/oder Mayonnaise. Man kann ihn warm oder kalt servieren.
Man weicht die Linsen eine halbe Stunde in Wasser ein und kocht sie dann bis sie “aldente” sind (so etwa 10 bis 15 Minuten). Zu den abgekühlten Linsen gibt man kleingeschnittene Zwiebel und Tomatenstückchen und würzt mit Salz, Öl und Petersilie nach belieben. Lasst den Salat gut durchziehen, dann wird er schön saftig.
Alles ist noch am Entstehen, Ideen gibt es sehr viele und wir hoffen Ihr begleitet uns. Viel Spass!
]]>Das Tal war vom 4. bis 9. Jh. von den Tafi aus dem Stamm der Diaguita besiedelt. Sie legten magische Steinkreise aus zylindrisch geformten, bis zu 3 m hohen Menhiren an.
Teilweise sind in die Steine Gesichter und Zeichen eingemeißelt.
In den vergangenen Jahren wurden diese Steine wenig beachtet und teilweise sogar als Straßenbegrenzung missbraucht. Im Parque de los Menhires im Dorf El Mollar hat man
129 dieser Menhire aus verschiedenen Fundstellen zusammengetragen.
Der letzte Teil unserer Reise führt uns in den Nordwesten.
Nach einigen Startschwierigkeiten wegen der langsamen Immigrationsbehörde beginnt die Fahrt mit einem alten Renault 19 und Marcelo, unserem Reiseleiter, für die nächsten drei Tage. Die erste Bergkette hinter Tucumán San Javier ist immer grün. Die Straße schlängelt sich durch das enge Tal des Río de las Sosas und verläuft durch subtropische Vegetation. Nach etwa 100 km öffnet sich die Schlucht auf 2000 m Höhe zu einer kleinen Hochebene, umringt von Fünftausendern. Sie heißt, wie auch der Hauptort, Tafí del Valle.
Ein Tag zum Ausruhen in Tucumán. Gegen Mittag besuchen wir das Casa de la Independencia, die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Hier trafen sich im März 1816 Vertreter der verschiedenen Provinzen des Landes. Am 9. Juli 1816 erklärt sich Argentinien als erstes Land auf dem südamerikanischen Kontinent auf dem Kongress von Tucumán für unabhängig von Spanien.
Heute kann man hier verschiedene Gegenstände dieses “Congreso de Tucumán” sehen. Im Saal der Konferenz hängen Gemälde der Teilnehmer dieser Versammlung.
Am 9. Juli, dem Unabhängigkeitstag, ist Tucumán für einen Tag die Hauptstadt von Argentinien – sogar der Präsident ist Gast des großen Festes. Wir sind beeindruckt von den großen Gedenktafeln und der schönen Santo-Domingo-de-Guzman-Kirche im Hintergrund.
Die neoklassizistische Kathedrale von Tucumán an der zentralen Plaza Independencia wurde 1845-1852 nach Plänen des französischen Architekten P.D. Etcheverry erbaut.
Unser Bummel endet in Michaels Lieblingseisdiele “Blue Bell” – hier gibt es eine riesige Auswahl an Eissorten, und es schmeckt wirklich lecker.
Tucumán nahm Anfang des 20.Jhs. einen Aufschwung, als mit dem Zuckerrohranbau noch viel Geld zu verdienen war. Der Erzbischof Colombres brachte die Nutzpflanze Anfang des 19.Jhs. in die Provinz. In seinem ehemaligen Wohnhaus ist heute ein kleines Museum rund um die Zuckerrohrverarbeitung eingerichtet. Es befindet sich im Park 9 de Julio, einer wunderschönen grünen Oase inmitten der meist grauen Großstadt.
Heute sind wir zu Gast bei Eduardo und seiner Mutter – zunächst zum Asado bei einem Freund. Später genießen wir den herrlichen Ausblick und die jungen Herren eine kleine Abkühlung im Pool auf der Dachterrasse des Wohnhauses, wo Eduardo und seine Mutter eine hübsche Apartmentwohnung besitzen. Hier trinken wir zum ersten Mal ganz traditionell nach argentinischer Art den Mate-Tee.